Buchprojekt - Book Project

Hotel Waldhaus Vulpera

Zeittafel Waldhaus Vulpera

Gäste des Waldhaus Vulpera

Heilquellenfilm der Waldhaus Vulpera AG von 1941

Engadin-Scuol-Samnaun

Scuol-Tarasp-Vulpera

Hotel Villa Post

Hotel Schweizerhof

Hotel Villa Silvana

Villa Engiadina

Hotel Villa Maria Vulpera

Kurpark Vulpera mit Waldhaus-Brunnen

Kraftwerksmuseum Vulpera

Hotelfreibad Vulpera

Golfclub Vulpera

Wikipedia: Hotel Waldhaus

Wikipedia: Hotel Waldhaus (english)

Hotel Scuol Palace (Grand Hotel Kurhaus Tarasp)

Hotel Val Sinestra

Trinkhalle Tarasp - Büvetta Nairs

Fundaziun NAIRS Zentrum für Gegenwartskunst

Mineralquellen Scuol

Stiftung Schloss Tarasp

Nicol. Hartmann & Cie. AG

Archiv Cultural Engiadina Bassa

Kulturarchiv Oberengadin

 

 

 

Das vom Bündner Architekt Nikolaus Hartmann senior (1838-1903) im Neorenaissance-Stil

erbaute Grandhotel mit Sgraffito-Elementen und wertvollen Täferschnitzereien aus Berlin galt europaweit lange Zeit als erste Adresse im Bädertourismus der Alpen und beherbergte zahlreiche berühmte Gäste.

 

Buchprojekt "Hotel Waldhaus Vulpera"

Im Buchprojekt "Hotel Waldhaus Vulpera" soll die Geschichte dieses einzigartigen Grandhotels nachgezeichnet werden: Von der Herberge im stattlichen Bauernhaus in Vulpera dadora in den 1830er Jahren, zum Waldhaus-Neubau 1897. Von der Blütezeit vor dem ersten Weltkrieg bis hin zur tragischen Brandkatastrophe 1989.

 

Wie können Sie am Buchprojekt "Hotel Waldhaus Vulpera" mitwirken?

Falls Sie das Hotel Waldhaus Vulpera noch persönlich erlebt haben oder noch Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Fotos, Filmen, Gegenständen oder Dokumenten haben, dann wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jochen P. Ziegelmann         e-mail: jochen.ziegelmannfu-berlin.de

 

How to contribute to the book project "Hotel Waldhaus Vulpera":

Should you have any personal memories, stories, photos, films or documents about the Hotel Waldhaus Vulpera please contact: Dr. Jochen P. Ziegelmann e-mail: jochen.ziegelmannfu-berlin.de

 

Waldhaus Vulpera       Erbaut: 1896-97       Eröffnung: 8. Juni 1897       Zerstört durch Großbrand: 27. Mai 1989

Hotel Waldhaus farbige Lithographie

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Hotel Waldhaus: Schriftzug an der Fassade über dem Haupteingang

Zeittafel Waldhaus Vulpera

1883: Übernahme der "Pension von Moos durch die Gebrüder Chasper und Duri Pinösch.

1886: Bau eines Holzchalets (später umbenannt in “Villa Wilhelmina”) im Auftrag der Gebrüder Pinösch durch die Baumeister Baur und Nabholz (Seefeld Zürich) 

1887: Bereits 1887 wird das Waldhaus Vulpera zum Romanschauplatz einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Schweiz "Als Dori am folgenden Nachmittag, auf der Höhe von Vulpera angelangt, vom Waldhaus zur Villa hinüber wanderte, konnte sie sich mal wieder ihres Weges freuen, der ihr lieb war." Johanna Spyri, Schöpferin der Romanfigur Heidi, schrieb diesen Satz in ihrem Roman "Was soll denn aus ihr werden" in Kapitel 16.  

1894:  Die Königin Wilhelmina der Niederlande ist im Holz-Chalet zu Gast. Aufgrund dieses Besuchs trägt das Chalet später den Namen "Villa Wilhelmina" bzw. "Villa Wilhelmine". Zudem erhält 1894 Vulpera ein eigenes Kraftwerk (Brown, Boveri & Cie und Escher Wyss & Cie.) und damit erstmals elektrisches Licht.

1895: Gründung der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera A.-G. sowie Abbruch der Pension Waldhaus und Baubeginn des neuen Waldhaus Vulpera (Architekt Nikolaus Hartmann senior)

1897: Einweihung Hotel Waldhaus am 8. Juni 1897 und Anlage der Tennisplätze

1898: Baubeginn Schweizerhof Vulpera (Architekt Karl Gottlieb Koller) im Auftrag der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera A.-G.

1899: Bankettsaal, Restaurant und Vestibuel des Hotel Waldhaus werden durch die Dekorationsmaler Antonio de Grada (*1858 †1938)  und Richard Thal (*1844 †1923)  mit reichhaltigen Wandgemälden ausgestattet. Während die Malereien im Vestibuel später übertüncht werden, bleiben die übrigen Wandmalereien bis zum Brand 1989 erhalten.

1900: Einweihung Hotel Schweizerhof Vulpera

1901: Bau der Villa Post

1902: Bau der Villa Engiadina  durch den Architekt Karl Gottlieb Koller als Privatvilla für den Engadiner Bankier Gian Töndury-Zender, welcher von 1895-1937 auch als Verwaltungsratspräsident der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera fungierte.

1923: Bau des Golfplatzes in Vulpera

1930: Die "Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera" erbaut das dritte Hotelfreibad in der Schweiz (auch Strandbad genannt).

1937: Nach der Teilnahme an den Feierlichkeiten zur Krönung von George VI in London ist Her Highness Maharani Shrimant Akhand Soubhagyavati Sanyogita Bai Sahib Holkar (Maharani Of Indore) ab dem 10. Juni 1937 mit Gefolge zur Kur im Waldhaus Vulpera. Sie belegt dort 12 Zimmer. Als sich der Gesundheitszustand der Anfang Zwänzigjährigen Adligen dramatisch verschlechtert werden ab dem 30. Juni 1937 Krankenpfleger im Südflügel des Waldhaus einquartiert. Am 13. Juli 1937 stirbt Maharani im Spital Samedan. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb am Tag darauf: "Tod einer indischen Fürstin: Samaden. 14. Juli. Die Maharani von Indore ist im Engadin, wo sie seit mehreren Wochen zur Kur weilte, gestorben."

1938: Bei den Verdunkelungsübungen in Schuls-Tarasp-Vulpera bleibt das Waldhaus Vulpera hell erleuchtet und wird von der Luftschutzleitung Schuls schriftlich abgemahnt.

1940: Die Kurärzte von Vulpera (Dr. Pauline Lenz und Dr. M. S. Meier) produzieren einen Film über die Heilquellen in Tarasp-Schuls-Vulpera.

15. Mai 1940: Am 15. Mai 1940 (dem Tag der niederländischen Kapitulation) begehen Paul May (1868 - 1940) und seine Frau Rosine Fuld (1871 - 1940) in Amsterdam Selbstmord. Noch in den Jahren 1937 und 1938 war der Bankier und Kunstsammler samt Gattin zu Gast im Waldhaus Vulpera.

1941: Am 7. Juli 1941 schreibt Waldhaus-Gast Hans Frölicher (Schweizer Gesandter in Berlin während des Zweiten Weltkriegs) an Pierre Bonna (Minister und Chef der Abteilung für Auswärtiges im Politischen Department) folgendes: "Nachdem ich die Frage der Entsendung einer Sänitätshilfe nach Deutschland mit Herren der Industrie und der Ärzteschaft besprochen habe, bin ich der Überzeugung, dass diese Aktion ohne besondere Schwierigkeiten sich durchführen lässt. (…) Prof. Sauerbruch, den ich ebenfalls hier sprach, begrüsst sie ebenfalls sehr."

1945: Die Waldhaus Vulpera AG feiert ihr 50jähriges Bestehen mit einer prachtvollen Jubiläumsbroschüre mit Texten von Generaldirektor Gustav Pinösch und Zeichnungen von Werner Weiskönig, St. Gallen.

1954: Karl Kobelt (Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartement), Bauunternehmer und Nationalrat Hans Müller und Fabrikant Arthur Hoffmann amüsieren sich als Anfänger prächtig auf dem Golfplatz Vulpera und finden für jegliches englisches Golfervokabular eine schweizerdeutsche Entsprechung.

1957: Der Filmproduzent Lazar Wechsler lädt Friedrich Dürrenmatt zu einem Treffen ins Waldhaus Vulpera. Dürrenmatt kehrt mehrmals nach Vulpera zurück (beispielsweise 1959) und wird im Hotel Waldhaus (insbesondere im Vestibuel und an der Bar) und auf den Spaziergängen rund um Vulpera zu verschiedenen literarischen Stoffen inspiriert.

1966: Der deutsche Schriftsteller Kasimir Edschmid stirbt im Hotel Waldhaus. In einem Nachruf heisst es: Kasimir Edschmid ist in einem Ort gestorben, den er sehr geliebt hat: in Vulpera im Engadin. Er war auch, seinerzeit, mit dem deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss dort gewesen. Ein Foto zeigt die beiden alten Herren im schönen Hotelpark, beides Männer der Literatur, und beide auf vertrautem Fuß mit politischen Dingen. Als Ehrenbürger der Stadt Darmstadt, Edschmids Geburtsstadt, waren sie auch auf besondere Weise landsmännisch miteinander verbunden.

1970: Die Waldhaus Vulpera AG ist im 75. Jahr ihres Bestehens.

1974: Die Waldhaus Vulpera AG geht an die Allod Verwaltungs AG über (Hauptaktionär: Arnold Mathis, Chur).

1981: Kauf der Vulpera Hotels AG durch die Zentra First Class Hotels Holding AG (Stansstad)

1982: Antrag auf Nachlass-Stundung durch die Vulpera Hotels AG

1983: Konkurs der Vulpera Hotels AG, das Hotel Waldhaus Vulpera bleibt geschlossen.

1984: Renato Testa und Gino Triacca gründen die Einfache Gesellschaft Clemgia-Tarasp, welche den gesamten Hotelkomplex in Vulpera übernimmt. Auch 1984 bleibt das Hotel Waldhaus Vulpera geschlossen.

1985: Wiedereröffnung des Hotel Waldhaus Vulpera. Im Jahr 1985 dient das Hotel Waldhaus zudem als Kulisse für den BBC-Film "Tender is the Night". (F. Scott Fitzgerald; Regisseur: Robert Knights; Hauptdarsteller: Peter Strauss, Mary Steenburgen, John Heard). Verpachtung des Hotels Schweizerhof Vulpera an den Robinson Club (erster Robinson Club der Schweiz).

1987: In dieser Saison werden 90 Jahre Waldhaus Vulpera gefeiert. Rund um den Waldhaus-Brunnen findet ein Rolls-Royce Treffen statt und auf dem Golfplatz ein Golftournier in historischen Gewändern.

1988:  Im Vestibül des Waldhaus Vulpera findet Vico Torrianis Show „Willkomma bim Vico“ statt. Gäste sind Alice und Ellen Kessler, Peer Augustinski, Peter Kraus, Mandy Winter sowie das österreichische Komikerduo Muckenstruntz & Bamschabl.

1989:

  • Am 27. Mai 1989 brennt das Hotel Waldhaus in nur wenigen Stunden, trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehr mit 80 Mann, komplett aus.
  • Die Zeitschrift Focus schreibt hierzu "Kaum ist Friedrich Dürrenmatts Roman 'Durcheinandertal' beendet, der das Hotel als zentralen Schauplatz in Flammen aufgehen lässt, brennt auch das reale Vorbild ab."
  • Bei Untersuchungen zur Ermittlung der Brandursache wird festgestellt dass der Brand an mindestens zwei verschiedenen Stellen ausgebrochen ist. Die Täterschaft konnte nie ermittelt werden. 
  • Im Jahresbericht der Gebäudeversicherung Graubünden findet sich folgender Eintrag: Totalschaden Hotel Waldhaus (Brandstiftung), Schadenssumme: 23 Mio. Fr.
  • Charlotte Kerr und Friedrich Dürrenmatt besuchten im Frühherbst 1989 die Brandruine. Dürrenmatt wurde bei seinem letzten Roman durch das Waldhaus Vulpera bereits bei einem Aufenthalt im Jahr 1959 inspiriert. Im Jahr 1990 stirbt Friedrich Dürrenmatt.
  • Im Herbst wird die Hotelruine abgerissen.

1990: Die Einfache Gesellschaft Clemgia-Tarasp erwirbt das Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) und verpachtet dieses an den Robinson Club.

1991: Eröffnung des Kongress- und Bankettsaals Vulpera.

1993: Eröffnung des Hotel Villa Post Vulpera (ehemalige Dependance Villa Post des Waldhaus Vulpera)

1994: Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Einfachen Gesellschaft Clemgia-Tarasp erscheint die Broschüre "Vulpera - Ein Juwel des Engadins"

2004: Einweihung des neuen Kurparks von Vulpera auf dem alten Waldhaus-Grundstück

 

Hotel Waldhaus: Lageplan des Hauptgebäudes (Nr. 1) und aller Nebengebäude (von links nach rechts): Dependence Clemgia, Villa Wilhelmina, Tennisplatz, Residenz Waldhaus (Dependance Belmunt), Villa Erica, Villa Post und Freibad.

Vulpera Lageplan aller Hotels (Hotel Waldhaus trägt die Nummer 1) im Hintergrund die Berge Piz Ajüz, Piz Lischana, Piz St. Jon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hotel Waldhaus Lithographie mit den Dependencen Villa Wilhelmina (links) und Villa Erica und Villa Post (rechts)

 

Hotel Waldhaus: Villa Wilhelmina einst und heute

 

Heute befindet sich auf dem Grundstück des ehemaligen Hotel Waldhaus ein Kurpark mit großem Pavillon.

 

Ehemaliger Haupteingang mit Brunnen. Die Säulen hinter dem Brunnen wurden aus der Brandruine des Waldhaus Vulpera geborgen und markieren nun die Lage des ehemaligen Vestibüls und Haupteingangs.

 

Originalsäule aus dem ehemaligen Hotel Waldhaus im Kurpark vor der Villa Wilhelmina.

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Hotel Waldhaus Schriftzug auf dem Hotelsilber: "H.G. Waldhaus Vulpera"

(Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera AG)

 

Hotel Waldhaus Briefkuvert aus dem Jahre 1910

 

Hotel Waldhaus: Kofferaufkleber der Firma "Simon Tanner Samaden"

 

Hotel Waldhaus: Postkarte der Kunstanstalt Brügger, Meiringen

 

Hotel Waldhaus: Stempel aus dem Jahr 1898.

 

Hotel Waldhaus: Stempel des berühmten und beliebten Waldhaus Concierge Giacomo Poltera, welcher von 1896 bis zirka 1946 insgesamt 51 Saisons den Gästen zur Seite stand.

 

Hotel Waldhaus: Werbung in der "Illustrirten Zeitung" vom 10. April 1902

 

Hotel Waldhaus Werbeprospekt: Die Abbildungen zeigen die Trinkhalle Tarasp, das Freibad Vulpera, sowie einen der Gesellschaftsräume der Hotels Waldhaus oder Schweizerhof.

 

Die Hotel Waldhaus Ostveranda ist zusammen mit der Nordveranda Schauplatz einer in den Jahren 1898-99 entstandenen Erzählung von Elizabeth Robins ( The Mills of the Gods and Other Stories):

That same evening, making his way along the veranda that runs round two sides of the Waldhaus at Tarasp, he scanned with eager eyes the people dining at the double row of tables. In vain the head waiter kept bowing at his elbow, saying that he had reserved a special table inside for Monsieur le Comte, "by the window with the finest view." The look of anxious scrutiny in Bellucci's face suddenly cleared as he caught sight of two ladies at the far end of the Galerie du Nord.

Der Ort der "Hotel Waldhaus Ostveranda" im Mai 2009

 

Das Hotel Waldhaus im Spiegel der Presse:

Die Berliner taz schreibt über das Hotel Waldhaus:

"Mit dem Brand des Hotels Waldhaus, 1989, des Wahrzeichens des großen Kurbetriebs von Vulpera, ist das deutlichste Symbol der Belle Epoque verschwunden." Lesen Sie hier den ganzen Artikel

DIE ZEIT, Nr.43 vom 18.10.2007: Eine Welt für sich (von Evelyn Finger):

Ein Schweizer Filmproduzent nötigte Dürrenmatt mehrfach nach Vulpera, in einen hässlichen Neorenaissancebau mit gusseisernen Säulen und schwerer Holzdecke. Das »gespensterhafte« Ambiente lieferte die Idee zum Roman Durcheinandertal: Darin besetzen Verbrecher ein Hotel auf einem Berg und drangsalieren aus Langeweile die im Tal wohnenden Dorfbewohner. Lesen Sie hier den ganzen Artikel

FOCUS:

Kaum ist Friedrich Dürrenmatts Roman „Durcheinandertal“ beendet, der das Hotel als zentralen Schauplatz in Flammen aufgehen lässt, brennt auch das reale Vorbild ab. Im Frühherbst 1989 besuchten Charlotte Kerr und Friedrich Dürrenmatt die Brandruine.

Literatur:

  • Dürrenmatt, Friedrich (1989). Durcheinandertal. Zürich: Diogenes.

  • Flückiger-Seiler, Roland (2003). Hotelträume zwischen Gletschern und Palmen. Hotelpaläste zwischen Traum und Wirklichkeit. Schweizer Tourismus und Hotelbau 1830–1920 (S. 166-219). Baden: Verlag Hier & Jetzt.

  • Hartmann, Kristiana (2015). Baumeister in Graubünden: Drei Generationen Nicolaus Hartmann (1850 bis 1950. Chur: Desertina.

  • Lenz, Pauline (1959). Die Kurärztin. Ein Roman nach dem Leben. Roman aus einem Weltbad des Engadins. München: Verlag die Rose.

  • Robins, Elizabeth (1920). The Mills of the Gods and Other Stories (S. 195-280). London:  Thornton Butterworth.

  • Weber, Ulrich (2007). Das Kurhaus im «Durcheinandertal». Friedrich Dürrenmatt und das «Waldhaus Vulpera» In: Seger, Cordula (Hrsg.), Grand Hotel. Bühne der Literatur (S. 159–171). München: Dölling und Galitz.

Filme mit Bezug zum Waldhaus Vulpera:

  • Brand des Hotel Waldhaus in Vulpera von Claudia Knapp 1989 color/Romanisch 6 Min

  • Tender is the Night (1985) BBC-Verfilmung des Romans "Tender is the night" (Zärtlich ist die Nacht) von F. Scott Fitzgerald

  • Film über Renato Testa, dem letzten Eigentümer des Hotel Waldhaus. Der Brand des Hotel Waldhaus wird in den Minuten 4.00 bis 5.00 des 25 minütigen Beitrags gezeigt: Renato Testa - la testa dals Testas (13. April 2008)

Ausstellungen rund um das Waldhaus Vulpera:

Gäste des Waldhaus Vulpera:

Gäste des Schweizerhof Vulpera:

Sehen und gesehen werden: Das Waldhaus Vulpera hatte in allen Jahren seines Bestehens mit illustren Gästen aus Politik, Industrie, Kunst und Gesellschaft aufzuwarten.

 

Ehemalige Direktoren des Hotel Waldhaus Vulpera:

  • Caspar Pinösch (1895-1897)

  • Christ. Pfosi, von Zuoz  (1898)

  • H. Schlie, von Braunschweig (1899)

  • J. Wolflisberg-Giger, von Luzen (1900-1901)

  • Charles Bohny, von Augst (1902) 

  • Charles Helbling, von Rapperswyl (1903)

  • Ch. Binggeli, von Köniz (1904-1913)

  • Emil Meuli, von Chur (1914-1918; 1915 aufgrund von Militärdienst vertreten durch M. Kessler von Sent)

  • H. Guggisberg (1919)

  • W. Neuenschwander (1920)

  • E. Infanger (1921)

  • Gredig (1922-1924)

  • Mathys (1925-1927)

  • W. Brändlin (1928)

  • Ch. Schmutz, von Thun (1929-1932)

  • Eheleute Charles und Berthi Schenk (1933-1945)

  • Eheleute G. Klainguti-Saratz (1946)

  • Hugo Ferr (1947-1952)

  • Otto Sutter (1953-1956)

  • Peter S. Sarasin, von Basel (1957)

  • M. Schlegel, von Basel (1958)

  • Charles E. Grüter (1959)

  • Bernd Grütter (1960-1961)

  • Heiz Jäger (1962)

  • Beat H. Lindt (1963-1964)

  • Toni Morosani (1965-1966)

  • Hans Herwig (1967-1968)

  • Martin Schick (1969-1971)

  • 1972-1973 ist keine Direktion für das Hotel Waldhaus vermerkt

  • Rosemarie Widmer (1982)

  • In den Jahren 1983-1984 bleibt das Hotel Waldhaus geschlossen

  • Rolf Zollinger (1985-1989)

Generaldirektion der Waldhaus Vulpera A.-G. und deren Nachfolgern:

  • Chasper Pinösch (1895-1899)

  • Duri Pinösch (1899-1918)

  • Gustav Pinösch (1920-1948)

  • Adolf Pinösch (1949-1974)

  • Peter Hugentobler (1975-1981)

  • Josef Leo Gehrer(1981)

  • Rolf Zollinger (1981-2000)

Gedenkstein für Duri Pinösch (*1845 1923) im Kurpark Vulpera. Duri Pinösch war Generaldirektor der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera AG von 1899 bis 1918. Auf dem Stein zu sehen ist auch sein romanisches Motto "Perseveranza, Maina, Success"

 

Küchenchefs und stellvertretende Küchenchefs im Waldhaus Vulpera

  • Albert Ruef (Küchenchef 1932-1945)

  • Constant Guth (Küchenchef 1958)

  • Plinio Testa (Küchenchef 1960)

  • Johann (Jonny) M. Ehrat (Küchenchef 1965-1970)

  • Wolfgang Trch (stellv. Küchenchef 1965-1966)

  • Tony Annen (Küchenchef 1972)

  • Egon Sulger (Küchenchef 1979)

 

Vulpera: Gruppenbild mit Köchen am 1. August 1907

 

Hotel Waldhaus: Menuekarte vom 14. Juli 1952 "Tout changement du menu sera compté à part."

 

Hotel Waldhaus: Menuekarte vom 14. Juli 1952

 

Ehemalige Kurärzte Waldhaus Vulpera (inklusive der Vorgängerbauten)

Weitere ehemals in Vulpera praktizierende Ärzte

 

Kurgarten Hotel Waldhaus: Gedenkstein Kurarzt Dr. med. Emil Lenz  (geboren 01.09.1886, gestorben 26.06.1933. Kurarzt von 1918 bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1933. Promotion zum Thema: "Experimentelle Studien über die Kombination von Hochfrequenzströmen und Röntgenstrahlen" Zürich, 1911).

Dr. Emil Lenz war verheiratet mit der ebenfalls in Vulpera praktizierenden Kurärztin Dr. med. Pauline Lenz, geborene Riess (geboren 1899, gestorben 1973. Autorin des autobiografischen Romans "Die Kurärztin")

Kurgarten Hotel Waldhaus: Gedenkstein Kurarzt Dr. med. Maximilian Siegfried Meier  (geboren 12.08.1910, gestorben 31.08.1985. Kurarzt von 1940-1981. Promotion zum Thema ,,Beitrag zur Kenntnis der Agranulocytose unter besonderer Berücksichtigung der ätiologischen Momente", Zürich 1936)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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6. November 2015