Waldhaus Vulpera Geheimnisse eines Grandhotels

Grandhotel Waldhaus Vulpera mit Villa WilhelminaGrandhotel Waldhaus Vulpera

Friedrich Dürrenmatt 100 Jahre Waldhaus Vulpera Durcheinandertal

Buchrezensionen "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels"

Zeitzeugen gesucht: zum zweiten Band  "Waldhaus Vulpera: Geheimnisvolle Hotelkönin der Alpen"

Presse, Literatur, Filme und Ausstellungen zum Waldhaus Vulpera

Zeittafel Waldhaus Vulpera

Gäste des Waldhaus Vulpera

Hotels in Vulpera und Tarasp

Ehemalige Dependancen Hotel Waldhaus Vulpera

Waldhaus Vulpera on Facebook

Waldhaus Vulpera on Instagram

90 Jahre Strandbad Vulpera

Golfclub Vulpera

Trinkhalle Tarasp - Büvetta Nairs

Heilquellenfilm der Waldhaus Vulpera AG von 1941

Fundaziun NAIRS Zentrum für Gegenwartskunst

Stiftung Schloss Tarasp

Archiv Cultural Engiadina Bassa

Kulturarchiv Oberengadin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grandhotel Waldhaus Vulpera feiert

100 Jahre Friedrich Dürrenmatt

Am 18. September 2021 findet die feierliche Einweihung der neuen Dürrenmatt-Bank und des Dürrenmatt-Gedenksteins statt: Pro Tarasp: Dürrenmatt-Anlass in Vulpera.

Wie kommt ein Grandhotel ins Durcheinandertal? Zur Baugeschichte des Grandhotels Waldhaus Vulpera. Bündner Monatsblatt, 3/2021, S. 215-246.

In einem Merian-Heft heißt es über Graubünden: "Die ruhmreichen Namen sind Badrutt in St. Moritz, Gredig in Pontresina, Pinösch in Vulpera. Die großen Söhne sind nicht Künstler und Gelehrte, sondern Hoteliers..."

 

Und in der Tat: Wer sich mit dem Wirken der Hoteliersfamilie Pinösch und den durch die Waldhaus Vulpera AG geschaffenen Hotel-Palästen beschäftigt, merkt bald, dass in diesen Hotelhallen, insbesondere im Grandhotel Waldhaus Vulpera Geschichte geschrieben und vieles Berichtenswertes erlebt wurde.

 

Der 1896-97 durch den Architekten Nicolaus Hartmann (dem Älteren) im Stil der Neorenaissance und im Bündner Heimatstil erbaute "wahre Prunkpalast" galt als das "zweifellos beste Werk" dieses berühmten Bündner Architekten. Das Grandhotel Waldhaus Vulpera, mit Sgraffito-Elementen und wertvollen Täferschnitzereien aus Berlin, galt europaweit lange Zeit als erste Adresse im Bädertourismus der Alpen und beherbergte zahlreiche berühmte Gäste darunter auch Friedrich Dürrenmatt.

Dürrenmatt entwickelte während seiner Waldhaus-Aufenthalte so wichtige Stoffe wie "Die Physiker" und "Der Meteor". In seinem letzten Roman "Durcheinandertal" ließ er das Waldhaus Vulpera abbrennen und ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Frau Charlotte Kerr durch die einsturzgefährdete Brandruine zu spazieren. Die Anekdoten rund um Dürrenmatt im Waldhaus Vulpera finden sich in sieben Kapiteln im Buch "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels".

 

Buchbestellung (Deutschland, Österreich): 69,00 € Hardcover / 19,99 e-Book

Buchbestellung (Schweiz): 83,18 CHF Hardcover / 21,00 CHF eBook

Distribution für Schweizer Buchhändler und Wiederverkäufer (ISBN: 9783750425699): kundendienst@buchzentrum.ch  

Flyer zum Buch: "Waldhaus Vulpera: Geheimisse eines Grandhotels"

Flyer 100 Jahre Dürrenmatt: "Dürrenmatt und das Waldhaus Vulpera"

 

Friedrich Dürrenmatt 100 Jahre Waldhaus Vulpera Durcheinandertal

Grandhotel Waldhaus Vulpera feiert:

100 Jahre Friedrich Dürrenmatt

175 Jahre Hotel- und Tourismuspionier Duri Pinösch

125 Jahre Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera

120 Jahre Schweizerhof Vulpera

90 Jahre Strandbad Vulpera

 

"Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels" erscheint anlässlich des 175. Geburtstags des Hotel- und Tourismuspioniers Duri Pinösch und genau 125 Jahre nachdem die laut Schweizer Hotel-Revue "Weltruf genießende" Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera im Jahr 1895 gegründet wurde.

 

Die Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera der Hoteliersdynastie Pinösch galt lange Zeit als eines der größten Hotelunternehmen der Schweiz und war um 1900 mit 650 Betten das größte Hotelunternehmen Graubündens.

 

"Dieses Waldhaus Vulpera ist keine kalte Pracht, man fühlt sich nicht fremd vom Moment, wo man eintritt und besonders, wenn man in ihm wohnt Die Menschen, die darin gelebt und gewirkt, lassen bestimmt etwas von ihrem Wesen zurück."

Hotel-Revue, 1952.

 

Buchrezensionen "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels":

  

Wenn Hotelangestellte Regenwürmer für die Gäste suchen

"Dies ist die Geschichte eines geheimnisvollen Luxushotels - und seines traurigen Untergangs. In zehnjähriger Recherche-Arbeit hat Jochen Ziegelmann die über neunzigjährige Geschichte des Hauses mit seiner verwöhnten Dauerkundschaft minutiös aufgearbeitet.

Heiner Hug, Journal21 (8. November 2019)

 

Geheimnisse eines Grandhotels: Jochen Ziegelmann über das Waldhaus Vulpera.

"In diesem reichhaltig und auch in Farbe bebilderten Band kommen auf über 280 Seiten überwiegend Zeitzeugen mit ihren Erinnerungen zu Wort. 'Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels' erscheint genau 125 Jahre nachdem die laut Schweizer Hotel-Revue 'Weltruf genießende' Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera im Jahre 1895 gegründet wurde."

Terra Grischuna (Heft 2/2020)

 

Hommage an ein legendäres Hotel: Ein abgebranntes Grandhotel wird zum Leben erweckt.

"Sagenumwoben: Das Hotel 'Waldhaus Vulpera' hat die Reichen und Schönen ins beschauliche Unterengadin gelockt. Als Hommage an ein legendäres Kulturdenkmal kann das Buch 'Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels' von Jochen Ziegelmann bezeichnet werden. Die Geschichten rund um das Hotel 'Waldhaus Vulpera' wurden für die Nachwelt verewigt. Das umfassende Werk überzeugt mit 500 Bildern und zahlreichen Anekdoten"

Fadrina Hofmann, Bündner Tagblatt (18. Mai 2020)

 

 Ün cudesch chi quinta l'istorigia misteriusa d'ün grandhotel.

"Il cudesch quinta da perdüttas ed istorigias da l'hotel legendar."

Benedict Stecher, La Quotidiana (5. November 2019)

 

 Hommage an legendäres Hotel.

"...so ranken sich bis heute Gerüchte um das einstige Luxushotel. In zehnjähriger Recherchearbeit hat Jochen Ziegelmann die über neunzigjährige Geschichte des Hauses mit seiner verwöhnten Dauerkundschaft minutiös aufgearbeitet. Er sprach mit vielen Zeitzeugen, durchforschte die Archive."

piz. Magazin für die Bündner Südtäler (Heft 58/2019)

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 Zweiter Band "Waldhaus Vulpera: Geheimnisvolle Hotelkönigin der Alpen"

 

Im zweiten Band "Waldhaus Vulpera: Geheimnisvolle Hotelkönigin der Alpen" (welcher derzeit in Vorbereitung ist) soll die Geschichte dieses einzigartigen Grandhotels vertiefend zum ersten Band "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels" nachgezeichnet werden:

  • Detaillierte Einblicke in die Baugeschichte: Von der Herberge im stattlichen Bauernhaus in Vulpera dadora in den 1830er Jahren zum Waldhaus-Neubau 1897.

  • Vulpera im Spiegel der Zeitläufte: Von der Blütezeit vor dem ersten Weltkrieg bis hin zur tragischen Brandkatastrophe 1989.

  • Vulpera als Ort der Literaten: Von Dürrenmatt bis Stefan Zweig.

Auch in diesem zweiten Band wird es Raum für Zeitzeugengeschichten geben.

 

Wie können Sie am zweiten Band "Waldhaus Vulpera: Geheimnisvolle Hotelkönigin der Alpen" mitwirken?

Falls Sie das Hotel Waldhaus Vulpera noch erlebt haben oder noch Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Fotos, Filmen, Gegenständen oder Dokumenten haben, dann wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jochen P. Ziegelmann         e-mail: jochen.ziegelmannfu-berlin.de

 

How to contribute to the book project "Hotel Waldhaus Vulpera":

Should you have any personal memories, stories, photos, films or documents about the Hotel Waldhaus Vulpera please contact: Dr. Jochen P. Ziegelmann e-mail: jochen.ziegelmannfu-berlin.de

 

Waldhaus Vulpera       Erbaut: 1896-97       Eröffnung: 8. Juni 1897       Zerstört durch Großbrand: 27. Mai 1989

Hotel Waldhaus farbige Lithographie

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Hotel Waldhaus: Schriftzug an der Fassade über dem Haupteingang

Zeittafel Waldhaus Vulpera

1883: Übernahme der "Pension von Moos durch die Gebrüder Chasper und Duri Pinösch.

1886: Bau eines Holzchalets (später umbenannt in “Villa Wilhelmina”) im Auftrag der Gebrüder Pinösch durch die Baumeister Baur und Nabholz (Seefeld Zürich) 

1887: Bereits 1887 wird das Waldhaus Vulpera zum Romanschauplatz einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Schweiz "Als Dori am folgenden Nachmittag, auf der Höhe von Vulpera angelangt, vom Waldhaus zur Villa hinüber wanderte, konnte sie sich mal wieder ihres Weges freuen, der ihr lieb war." Johanna Spyri, Schöpferin der Romanfigur Heidi, schrieb diesen Satz in ihrem Roman "Was soll denn aus ihr werden" in Kapitel 16.  

1894:  Die Königin Wilhelmina der Niederlande ist im Holz-Chalet zu Gast. Aufgrund dieses Besuchs trägt das Chalet später den Namen "Villa Wilhelmina" bzw. "Villa Wilhelmine". Zudem erhält 1894 Vulpera ein eigenes Kraftwerk (Brown, Boveri & Cie und Escher Wyss & Cie.) und damit erstmals elektrisches Licht.

1895: Gründung der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera A.-G. sowie Abbruch der Pension Waldhaus und Baubeginn des neuen Waldhaus Vulpera. Architekt: Nicolaus Hartmann (der Ältere)

1897: Einweihung Hotel Waldhaus am 8. Juni 1897 und Anlage der Tennisplätze

1898: Baubeginn Schweizerhof Vulpera (Architekt Karl Gottlieb Koller) im Auftrag der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera A.-G.

1899: Bankettsaal, Restaurant und Vestibuel des Hotel Waldhaus werden durch die Dekorationsmaler Antonio de Grada (*1858 †1938)  und Richard Thal (*1844 †1923)  mit reichhaltigen Wandgemälden ausgestattet. Während die Malereien im Vestibuel später übertüncht werden, bleiben die übrigen Wandmalereien bis zum Brand 1989 erhalten.

1900: Einweihung Hotel Schweizerhof Vulpera. 2020 jährt sich die feierliche Eröffnung des Schweizerhofs Vulpera zum 120. Male.

1901: Bau der Villa Post

1902: Bau der Villa Engiadina  durch den Architekt Karl Gottlieb Koller als Privatvilla für den Engadiner Bankier Gian Töndury-Zender, welcher von 1895-1937 auch als Verwaltungsratspräsident der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera fungierte.

1908: Bau des Hotels Val Sinestra

1923: Bau des Golfplatzes in Vulpera

1930: Die "Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera" erbaut das dritte Hotelfreibad in der Schweiz (auch Strandbad genannt). 2020 jährt sich die feierliche Eröffnung des Strandbads Vulpera zum 120. Male

1937: Nach der Teilnahme an den Feierlichkeiten zur Krönung von George VI in London ist Her Highness Maharani Shrimant Akhand Soubhagyavati Sanyogita Bai Sahib Holkar (Maharani Of Indore) ab dem 10. Juni 1937 mit Gefolge zur Kur im Waldhaus Vulpera. Sie belegt dort 12 Zimmer. Als sich der Gesundheitszustand der Anfang Zwänzigjährigen Adligen dramatisch verschlechtert werden ab dem 30. Juni 1937 Krankenpfleger im Südflügel des Waldhaus einquartiert. Am 13. Juli 1937 stirbt Maharani im Spital Samedan. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb am Tag darauf: "Tod einer indischen Fürstin: Samaden. 14. Juli. Die Maharani von Indore ist im Engadin, wo sie seit mehreren Wochen zur Kur weilte, gestorben."

1938: Bei den Verdunkelungsübungen in Schuls-Tarasp-Vulpera bleibt das Waldhaus Vulpera hell erleuchtet und wird von der Luftschutzleitung Schuls schriftlich abgemahnt.

1940: Die Kurärzte von Vulpera (Dr. Pauline Lenz und Dr. M. S. Meier) produzieren einen Film über die Heilquellen in Tarasp-Schuls-Vulpera.

15. Mai 1940: Am 15. Mai 1940 (dem Tag der niederländischen Kapitulation) begehen Paul May (1868 - 1940) und seine Frau Rosine Fuld (1871 - 1940) in Amsterdam Selbstmord. Noch in den Jahren 1937 und 1938 war der Bankier und Kunstsammler samt Gattin zu Gast im Waldhaus Vulpera.

1941: Am 7. Juli 1941 schreibt Waldhaus-Gast Hans Frölicher (Schweizer Gesandter in Berlin während des Zweiten Weltkriegs) an Pierre Bonna (Minister und Chef der Abteilung für Auswärtiges im Politischen Department) folgendes: "Nachdem ich die Frage der Entsendung einer Sänitätshilfe nach Deutschland mit Herren der Industrie und der Ärzteschaft besprochen habe, bin ich der Überzeugung, dass diese Aktion ohne besondere Schwierigkeiten sich durchführen lässt. (…) Prof. Sauerbruch, den ich ebenfalls hier sprach, begrüsst sie ebenfalls sehr."

1945: Die Waldhaus Vulpera AG feiert ihr 50jähriges Bestehen mit einer prachtvollen Jubiläumsbroschüre mit Texten von Generaldirektor Gustav Pinösch und Zeichnungen von Werner Weiskönig, St. Gallen.

1954: Karl Kobelt (Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartement), Bauunternehmer und Nationalrat Hans Müller und Fabrikant Arthur Hoffmann amüsieren sich als Anfänger prächtig auf dem Golfplatz Vulpera und finden für jegliches englisches Golfervokabular eine schweizerdeutsche Entsprechung.

1957: Der Filmproduzent Lazar Wechsler lädt Friedrich Dürrenmatt zu einem Treffen ins Waldhaus Vulpera. Dürrenmatt kehrt mehrmals nach Vulpera zurück (beispielsweise 1959) und wird im Hotel Waldhaus (insbesondere im Vestibuel und an der Bar) und auf den Spaziergängen rund um Vulpera zu verschiedenen literarischen Stoffen inspiriert.

1966: Der deutsche Schriftsteller Kasimir Edschmid stirbt im Hotel Waldhaus. In einem Nachruf heisst es: Kasimir Edschmid ist in einem Ort gestorben, den er sehr geliebt hat: in Vulpera im Engadin. Er war auch, seinerzeit, mit dem deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss dort gewesen. Ein Foto zeigt die beiden alten Herren im schönen Hotelpark, beides Männer der Literatur, und beide auf vertrautem Fuß mit politischen Dingen. Als Ehrenbürger der Stadt Darmstadt, Edschmids Geburtsstadt, waren sie auch auf besondere Weise landsmännisch miteinander verbunden.

1970: Die Waldhaus Vulpera AG ist im 75. Jahr ihres Bestehens.

1974: Die Waldhaus Vulpera AG geht an die Allod Verwaltungs AG über (Hauptaktionär: Arnold Mathis, Chur).

1981: Kauf der Vulpera Hotels AG durch die Zentra First Class Hotels Holding AG (Stansstad)

1982: Antrag auf Nachlass-Stundung durch die Vulpera Hotels AG

1983: Konkurs der Vulpera Hotels AG, das Hotel Waldhaus Vulpera bleibt geschlossen.

1984: Renato Testa und Gino Triacca gründen die Einfache Gesellschaft Clemgia-Tarasp, welche den gesamten Hotelkomplex in Vulpera übernimmt. Auch 1984 bleibt das Hotel Waldhaus Vulpera geschlossen.

1985: Wiedereröffnung des Hotel Waldhaus Vulpera. Im Jahr 1985 dient das Hotel Waldhaus zudem als Kulisse für den BBC-Film "Tender is the Night". (F. Scott Fitzgerald; Regisseur: Robert Knights; Hauptdarsteller: Peter Strauss, Mary Steenburgen, John Heard). Verpachtung des Hotels Schweizerhof Vulpera an den Robinson Club (erster Robinson Club der Schweiz).

1987: In dieser Saison werden 90 Jahre Waldhaus Vulpera gefeiert. Rund um den Waldhaus-Brunnen findet ein Rolls-Royce Treffen statt und auf dem Golfplatz ein Golftournier in historischen Gewändern.

1988:  Im Vestibül des Waldhaus Vulpera findet Vico Torrianis Show „Willkomma bim Vico“ statt. Gäste sind Alice und Ellen Kessler, Peer Augustinski, Peter Kraus, Mandy Winter sowie das österreichische Komikerduo Muckenstruntz & Bamschabl.

1989:

  • Am 27. Mai 1989 brennt das Hotel Waldhaus in nur wenigen Stunden, trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehr mit 80 Mann, komplett aus.
  • Die Zeitschrift Focus schreibt hierzu "Kaum ist Friedrich Dürrenmatts Roman 'Durcheinandertal' beendet, der das Hotel als zentralen Schauplatz in Flammen aufgehen lässt, brennt auch das reale Vorbild ab."
  • Bei Untersuchungen zur Ermittlung der Brandursache wird festgestellt dass der Brand an mindestens zwei verschiedenen Stellen ausgebrochen ist. Die Täterschaft konnte nie ermittelt werden. 
  • Im Jahresbericht der Gebäudeversicherung Graubünden findet sich folgender Eintrag: Totalschaden Hotel Waldhaus (Brandstiftung), Schadenssumme: 23 Mio. Fr.
  • Charlotte Kerr und Friedrich Dürrenmatt besuchten im Frühherbst 1989 die Brandruine. Dürrenmatt wurde bei seinem letzten Roman durch das Waldhaus Vulpera bereits bei einem Aufenthalt im Jahr 1959 inspiriert. Im Jahr 1990 stirbt Friedrich Dürrenmatt.
  • Im Herbst wird die Hotelruine abgerissen.

1990: Die Einfache Gesellschaft Clemgia-Tarasp erwirbt das Kurhaus Tarasp (Scuol Palace) und verpachtet dieses an den Robinson Club.

1991: Eröffnung des Kongress- und Bankettsaals Vulpera.

1993: Eröffnung des Hotel Villa Post Vulpera (ehemalige Dependance Villa Post des Waldhaus Vulpera)

1994: Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Einfachen Gesellschaft Clemgia-Tarasp erscheint die Broschüre "Vulpera - Ein Juwel des Engadins"

2004: Einweihung des neuen Kurparks von Vulpera auf dem alten Waldhaus-Grundstück

2019: Am 1. November 2019 findet im Bogn Engiadina Scuol im Rahmen des Veranstaltungsjahres "650 Jahre Wellnessdestination Scuol" die Buchvernissage des Buches "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels" statt.

2020: Anlässlich des 175. Geburtstages des Hotel- und Tourismuspioniers Duri Pinösch und anläßlich des 125. Jahrestages der Gründung der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera AG erscheint das Werk "Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels". Im Jahr 2020 stehen zwei weitere Jubiläen in Vulpera an, nämlich 120 Jahre Schweizerhof Vulpera und 90 Jahre Strandbad Vulpera

2021: Das Buch Keine Ostergrüsse mehr! Die geheime Gästekartei des Grand Hotel Waldhaus in Vulpera erscheint in der Edition Patrick Frey.

Hotel Waldhaus: Lageplan des Hauptgebäudes (Nr. 1) und aller Nebengebäude (von links nach rechts): Dependence Clemgia, Villa Wilhelmina, Tennisplatz, Residenz Waldhaus (Dependance Belmunt), Villa Erica, Villa Post und Freibad.

Vulpera Lageplan aller Hotels (Hotel Waldhaus trägt die Nummer 1) im Hintergrund die Berge Piz Ajüz, Piz Lischana, Piz St. Jon

 

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Hotel Waldhaus Lithographie mit den Dependencen Villa Wilhelmina (links) und Villa Erica und Villa Post (rechts).

 

Hotel Waldhaus: Villa Wilhelmina einst und heute.

Heute befindet sich auf dem Grundstück des ehemaligen Hotel Waldhaus ein Kurpark mit großem Pavillon.

Kurpark Waldhaus Vulpera:

Ehemaliger Haupteingang des Grandhotels Waldhaus Vulpera mit Brunnen. Die Säulen hinter dem Brunnen wurden aus der Brandruine des Waldhaus Vulpera geborgen und markieren nun die Lage des ehemaligen Vestibüls und Haupteingangs.

 

Originalsäule aus dem ehemaligen Grandhotels Waldhaus Vulpera im Kurpark vor der Villa Wilhelmina.

 

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Hotelsilber Grandhotel Waldhaus Vulpera Prägestempel

Schriftzug des Grandhotels Waldhaus Vulpera wie auf dem Hotelsilber prangte: "H.G. Waldhaus Vulpera" (Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera AG)

 

Briefkuvert des Grandhotels Waldhaus Vulpera aus dem Jahre 1910

 

Stempel Concierge Poltera Grandhotel Waldhaus Vulpera

Grandhotel Waldhaus Vulpera: Stempel des berühmten und beliebten Waldhaus-Concierge Giacomo Poltera, welcher von 1896 bis zirka 1946 insgesamt 51 Saisons den Gästen zur Seite stand.

Werbeprospekt des Grandhotels Waldhaus Vulpera: Die Abbildungen zeigen die Trinkhalle Tarasp, das Freibad Vulpera, sowie einen der Gesellschaftsräume der Hotels Waldhaus oder Schweizerhof.

 

Die Ostveranda des Grandhotels Waldhaus Vulpera ist zusammen mit der Nordveranda Schauplatz einer in den Jahren 1898-99 entstandenen Erzählung von Elizabeth Robins ( The Mills of the Gods and Other Stories):

That same evening, making his way along the veranda that runs round two sides of the Waldhaus at Tarasp, he scanned with eager eyes the people dining at the double row of tables. In vain the head waiter kept bowing at his elbow, saying that he had reserved a special table inside for Monsieur le Comte, "by the window with the finest view." The look of anxious scrutiny in Bellucci's face suddenly cleared as he caught sight of two ladies at the far end of the Galerie du Nord.

Der Ort der "Ostveranda" des Grandhotels Waldhaus Vulpera im Mai 2009

 

Grandhotel Waldhaus: Presse, Literatur, Filme und Ausstellungen:

 

Pressespiegel Grandhotel Waldhaus Vulpera (hier geht es zum separaten Pressespiegel "Dürrenmatt im Waldhaus Vulpera")

Die Berliner taz schreibt über das Hotel Waldhaus:

"Mit dem Brand des Hotels Waldhaus, 1989, des Wahrzeichens des großen Kurbetriebs von Vulpera, ist das deutlichste Symbol der Belle Epoque verschwunden." Lesen Sie hier den ganzen Artikel

DIE ZEIT, Nr.43 vom 18.10.2007: Eine Welt für sich (von Evelyn Finger):

"Ein Schweizer Filmproduzent nötigte Dürrenmatt mehrfach nach Vulpera, in einen hässlichen Neorenaissancebau mit gusseisernen Säulen und schwerer Holzdecke. Das »gespensterhafte« Ambiente lieferte die Idee zum Roman Durcheinandertal: Darin besetzen Verbrecher ein Hotel auf einem Berg und drangsalieren aus Langeweile die im Tal wohnenden Dorfbewohner." Lesen Sie hier den ganzen Artikel

FOCUS: Hotelgeschichten, dem Mythos auf der Spur:

"Kaum ist Friedrich Dürrenmatts Roman »Durcheinandertal«  beendet, der das Hotel als zentralen Schauplatz in Flammen aufgehen lässt, brennt auch das reale Vorbild ab. Im Frühherbst 1989 besuchten Charlotte Kerr und Friedrich Dürrenmatt die Brandruine."

Literatur mit Bezug zum Grandhotel Waldhaus Vulpera:

Filme mit Bezug zum Grandhotel Waldhaus Vulpera:

  • 1985: Tender is the Night (1985) BBC-Verfilmung des Romans "Tender is the night" (Zärtlich ist die Nacht) von F. Scott Fitzgerald.

  • 2008: Film über Renato Testa, dem letzten Eigentümer des Hotel Waldhaus. Der Brand des Hotel Waldhaus wird in den Minuten 4.00 bis 5.00 des 25 minütigen Beitrags gezeigt: Renato Testa - la testa dals Testas (13. April 2008).

Ausstellungen rund um das Grandhotel Waldhaus Vulpera:

Gäste des Waldhaus Vulpera:

Gäste des Schweizerhof Vulpera:

Sehen und gesehen werden: Das Waldhaus Vulpera hatte in allen Jahren seines Bestehens mit illustren Gästen aus Politik, Industrie, Kunst und Gesellschaft aufzuwarten.

 

Ehemalige Direktoren des Grandhotels Waldhaus Vulpera:

  • Caspar Pinösch (1895-1897)
  • Christ. Pfosi, von Zuoz  (1898)
  • H. Schlie, von Braunschweig (1899)
  • J. Wolflisberg-Giger, von Luzen (1900-1901)
  • Charles Bohny, von Augst (1902) 
  • Charles Helbling, von Rapperswyl (1903)
  • Ch. Binggeli, von Köniz (1904-1913)
  • Emil Meuli, von Chur (1914-1918; 1915 aufgrund von Militärdienst vertreten durch M. Kessler von Sent)
  • H. Guggisberg (1919)
  • W. Neuenschwander (1920)
  • E. Infanger (1921)
  • Gredig (1922-1924)
  • Mathys (1925-1927)
  • W. Brändlin (1928)
  • Ch. Schmutz, von Thun (1929-1932)
  • Eheleute Charles und Berthi Schenk (1933-1945)
  • Eheleute G. Klainguti-Saratz (1946)
  • Hugo Ferr (1947-1952)
  • Otto Sutter (1953-1956)
  • Peter S. Sarasin, von Basel (1957)
  • M. Schlegel, von Basel (1958)
  • Charles E. Grüter (1959)
  • Bernd Grütter (1960-1961)
  • Heiz Jäger (1962)
  • Beat H. Lindt (1963-1964)
  • Toni Morosani (1965-1966)
  • Hans Herwig (1967-1968)
  • Martin Schreiber (1969-1971)
  • Kurt Schmid (1978-1979)
  • Rosemarie Widmer (1982)
  • In den Jahren 1983-1984 bleibt das Hotel Waldhaus geschlossen
  • Rolf Zollinger (1985-1989)

Generaldirektion der Waldhaus Vulpera A.-G. und deren Nachfolger:

  • Chasper Pinösch (1895-1897)

  • Duri Pinösch (1898-1918)

  • Gustav Pinösch (1920-1948)

  • Adolf Pinösch (1949-1974)

  • Alfred Wahrenberger (1974-1975)

  • Andreas Lötscher (1975-1976)

  • Peter Hugentobler (1977-1981)

  • Josef Leo Gehrer(1981)

  • Rolf Zollinger (1981-2000)

2020 ist der 175. Geburtstag des Hotel- und Tourismuspioniers Duri Pinösch: Gedenkstein für Duri Pinösch (*25. Juni 1845 in Ftan 1. März 1923 in Chur) im Kurpark Vulpera. Duri Pinösch war Generaldirektor der Hotelgesellschaft Waldhaus Vulpera AG von 1899 bis 1918. Auf dem Stein zu sehen ist auch sein romanisches Motto

"Perseveranza, Maina, Success"

("In der Ausdauer liegt der Erfolg").

 

Küchenchefs und stellvertretende Küchenchefs im Grandhotel Waldhaus Vulpera

  • Albert Ruef (Küchenchef 1932-1945)

  • Constant Guth (Küchenchef 1958)

  • Plinio Testa (Küchenchef 1960)

  • Johann (Jonny) M. Ehrat (Küchenchef 1965-1970)

  • Wolfgang Trch (stellv. Küchenchef 1965-1966)

  • Tony Annen (Küchenchef 1972)

  • Egon Sulger (Küchenchef 1979)

 

Vulpera: Gruppenbild mit Köchen am 1. August 1907

 

Hotel Waldhaus: Menuekarte vom 14. Juli 1952 "Tout changement du menu sera compté à part."

 

Hotel Waldhaus: Menuekarte vom 14. Juli 1952

 

Ehemalige Kurärzte des Grandhotels Waldhaus Vulpera (inklusive der Vorgängerbauten)

Weitere ehemals in Vulpera praktizierende Ärzte

 

Kurgarten Hotel Waldhaus: Gedenkstein Kurarzt Dr. med. Emil Lenz  (geboren 01.09.1886, gestorben 26.06.1933. Kurarzt von 1918 bis zu seinem frühen Tod im Jahre 1933)  

Dr. Emil Lenz war verheiratet mit der ebenfalls in Vulpera praktizierenden Kurärztin Dr. med. Pauline Lenz, geborene Riess (geboren 1899, gestorben 1973. Autorin des autobiografischen Waldhaus Vulpera Romans "Die Kurärztin").

Kurgarten Hotel Waldhaus: Gedenkstein Kurarzt Dr. med. Maximilian Siegfried Meier  (geboren 12.08.1910, gestorben 31.08.1985. Kurarzt von 1940-1981.

 

Grandhotel Waldhaus Vulpera: Werbung in der "Illustrirten Zeitung" vom 10. April 1902

 

 

"Waldhaus Vulpera: Geheimnisse eines Grandhotels"

 

Buchbestellung (Deutschland, Österreich): 69,00 € Hardcover / 19,99 e-Book

Buchbestellung (Schweiz): 83,18 CHF Hardcover / 21,00 CHF eBook

Distribution für Schweizer Buchhändler und Wiederverkäufer (ISBN: 9783750425699): kundendienst@buchzentrum.ch  

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Waldhaus Vulpera

Geheimnisse eines Grandhotels

  

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29. Juli 2021